Glossar · KI und Automatisierung
Was ist ein Sprachmodell?
Ein Sprachmodell ist ein Programm, das aus sehr großen Textmengen gelernt hat, welches Wort in einem Zusammenhang wahrscheinlich als Nächstes folgt. Daraus entsteht die Fähigkeit, Texte zu verstehen, zusammenzufassen, zu übersetzen und zu formulieren — ohne dass das Modell im menschlichen Sinn versteht, was es schreibt.
01 — Einordnung
Sprachmodell (LLM) im Detail
Die Abkürzung LLM steht für Large Language Model. Das „groß" bezieht sich sowohl auf die Menge des Trainingsmaterials als auch auf die Zahl der internen Parameter, über die das Modell Zusammenhänge speichert.
Ein Sprachmodell hat kein Gedächtnis zwischen zwei Gesprächen und keinen Zugriff auf aktuelle Informationen, solange man ihm keinen gibt. Beides lässt sich technisch ergänzen — über eine Wissensbasis, über Werkzeuge oder über das Mitliefern früherer Nachrichten.
02 — Praxis
Was das für kleine Betriebe bedeutet
Für Unternehmen ist weniger die Modellwahl entscheidend als das, was man dem Modell mitgibt. Dieselbe Technik liefert mit einer gepflegten Wissensbasis brauchbare Antworten und ohne sie beliebige.
03 — Fragen
Häufige Fragen
Welches Modell ist das beste?
Das wechselt mehrmals pro Jahr und ist für die meisten betrieblichen Anwendungen zweitrangig. Wichtiger sind Datenschutz, Verfügbarkeit, Kosten und die Frage, ob man den Anbieter wechseln kann, ohne alles neu zu bauen.
Lernt das Modell aus unseren Eingaben?
Bei Geschäftszugängen mit entsprechendem Vertrag in der Regel nicht. Bei kostenlosen Verbraucherzugängen ist das oft anders — genau darin liegt der datenschutzrechtliche Unterschied.
04 — Weiter
Passende Begriffe und Leistungen
- Automatisierung
- Wissensbasis
- KI-Telefonassistent
- Prompt
- KI-Agent
- Barrierefreiheit im Web
- CRM-System
- AI Overview
- Conversion
- Alle Begriffe
Dazu passende Leistungen
Nächster Schritt
Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.
Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.