Vergleich
Make oder n8n? Der ehrliche Vergleich
Zwei Werkzeuge für Automatisierung mit unterschiedlichem Betriebsmodell.
Wer noch nie automatisiert hat, sollte mit Make starten — der Einstieg ist schneller und die Fehlerquellen sind geringer. n8n lohnt sich, sobald entweder das Volumen die Kosten von Make übersteigt oder Daten das eigene Haus grundsätzlich nicht verlassen dürfen.
Vergleich
Die Unterschiede im Einzelnen
- Betrieb: Make läuft als Dienst, n8n kann selbst betrieben werden. Für datenschutzsensible Abläufe ist der Selbstbetrieb ein echtes Argument.
- Kosten: Make rechnet nach Operationen ab, was bei hohem Volumen teuer wird. n8n im Selbstbetrieb kostet Serverbetrieb statt Volumengebühren.
- Aufwand: Make ist schneller einsatzbereit. n8n verlangt Betriebsverantwortung — Updates, Sicherung, Verfügbarkeit.
- Empfehlung: Für den Einstieg und moderates Volumen Make. Bei hohem Volumen, sensiblen Daten oder dem Wunsch nach Unabhängigkeit n8n im Selbstbetrieb.
- Umgang mit sensiblen Daten: n8n im Selbstbetrieb verlässt die eigene Infrastruktur nicht, was bei Gesundheits- oder Personaldaten oft den Ausschlag gibt. Make verarbeitet Daten auf Servern des Anbieters, was für die meisten Anwendungsfälle unproblematisch, für manche aber ausgeschlossen ist.
- Community und Vorlagen: Make bietet eine größere Auswahl fertiger Vorlagen für gängige Anwendungsfälle. n8n punktet bei sehr spezifischen, selten gebauten Abläufen durch die vollständige Kontrolle über den Code.
Fazit
Was das für euch bedeutet
Die Entscheidung zwischen Make und n8n lässt sich nicht allgemein treffen — sie hängt an eurer Ausgangslage, eurem Volumen und daran, wer die Lösung später betreiben soll.
Wer noch nie automatisiert hat, sollte mit Make starten — der Einstieg ist schneller und die Fehlerquellen sind geringer. n8n lohnt sich, sobald entweder das Volumen die Kosten von Make übersteigt oder Daten das eigene Haus grundsätzlich nicht verlassen dürfen.
Wenn ihr unsicher seid: Beschreibt uns die Ausgangslage in ein paar Sätzen. Wir sagen, welche der beiden Richtungen in eurem Fall die vernünftigere ist — auch dann, wenn es die ist, bei der wir weniger zu tun haben.
Nächster Schritt
Wir schauen uns eure Ausgangslage an.
Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.