Vergleich
WooCommerce auf WordPress oder Shopify? Der ehrliche Vergleich
Zwei Wege zum Onlineshop mit sehr unterschiedlichen Folgekosten — und einer Entscheidung, die sich in der Praxis selten wiederholen lässt.
Ein Sortiment mit unter hundert Artikeln und dem Wunsch nach minimalem Wartungsaufwand spricht klar für Shopify. Ein Sortiment mit besonderen Anforderungen — etwa individuelle Konfiguratoren oder ungewöhnliche Preislogik — spricht für WooCommerce, trotz des höheren Pflegeaufwands.
Vergleich
Die Unterschiede im Einzelnen
- Einstieg: Shopify ist in Tagen startklar. WooCommerce braucht mehr Einrichtung, ist dafür beim Start günstiger.
- Laufende Kosten: Shopify kostet monatlich plus Transaktionsgebühren. WooCommerce kostet Hosting plus die Erweiterungen, die man braucht — und die summieren sich schneller als erwartet.
- Wartung: Shopify wartet sich selbst. WooCommerce braucht jemanden, der Updates macht. Wer das nicht hat, hat ein Sicherheitsproblem statt einer Kostenersparnis.
- Wann was: Shopify bei überschaubarem Sortiment und dem Wunsch, sich nicht um Technik zu kümmern. WooCommerce, wenn WordPress ohnehin läuft, das Sortiment speziell ist oder tiefe Anpassungen nötig sind.
- Anpassungstiefe: WooCommerce erlaubt tiefe Eingriffe in Struktur und Ablauf, weil der gesamte Code zugänglich ist. Shopify begrenzt Anpassungen auf das, was die Plattform und ihre Erweiterungen vorsehen — für die meisten Shops ausreichend, für Sonderfälle nicht.
- Umzug später: Ein späterer Wechsel von Shopify weg ist aufwendiger, weil Daten und Themes plattformgebunden sind. WooCommerce-Daten liegen in einer offenen Datenbank und lassen sich leichter migrieren.
- Auswahl an Erweiterungen: Shopify bietet einen kuratierten Marktplatz mit geprüften Erweiterungen zu planbaren Kosten. WooCommerce greift auf das gesamte, deutlich größere WordPress-Ökosystem zurück — mit mehr Auswahl, aber auch mehr Streuung bei Qualität und Pflegezustand.
Fazit
Was das für euch bedeutet
Die Entscheidung zwischen WooCommerce auf WordPress und Shopify lässt sich nicht allgemein treffen — sie hängt an eurer Ausgangslage, eurem Volumen und daran, wer die Lösung später betreiben soll.
Ein Sortiment mit unter hundert Artikeln und dem Wunsch nach minimalem Wartungsaufwand spricht klar für Shopify. Ein Sortiment mit besonderen Anforderungen — etwa individuelle Konfiguratoren oder ungewöhnliche Preislogik — spricht für WooCommerce, trotz des höheren Pflegeaufwands.
Wenn ihr unsicher seid: Beschreibt uns die Ausgangslage in ein paar Sätzen. Wir sagen, welche der beiden Richtungen in eurem Fall die vernünftigere ist — auch dann, wenn es die ist, bei der wir weniger zu tun haben.
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