Barrierefreie Website · Innsbruck

Barrierefreie Website in Innsbruck

Für Betriebe in Innsbruck ist Barrierefreie Website selten eine Grundsatzfrage, sondern eine Rechenaufgabe. Diese Seite liefert den Ablauf und die Punkte, an denen solche Projekte üblicherweise scheitern.

Angebot nach Anfrage3 bis 6 WochenTirolÖsterreichweit tätig
Kurz gesagt

Barrierefreie Website in Innsbruck umfasst unter anderem: Prüfung gegen WCAG 2.1 Level AA, automatisiert und von Hand. Dazu kommen weitere, individuell abgestimmte Bausteine. Die Umsetzung dauert üblicherweise 3 bis 6 Wochen; der Preis richtet sich nach Aufwand und wird nach einem kurzen Erstgespräch als konkreter Vorschlag genannt. Gearbeitet wird remote per Videocall, mit persönlichen Terminen vor Ort, wenn das sinnvoll ist.

01 — Ausgangslage

Das Problem, das eine barrierefreie Website löst

Seit dem Barrierefreiheitsgesetz ist Barrierefreiheit für viele Onlineangebote keine Kür mehr. Die meisten Seiten scheitern schon an der Tastaturbedienung.

Eine Seite nach WCAG 2.1 AA mit dokumentiertem Prüfergebnis und behobenen Mängeln.

Was in Innsbruck funktioniert, unterscheidet sich von dem, was in einer Großstadt funktioniert. Landeshauptstadt mit Tourismus, Universität und wachsender Technologiebranche. Entsprechend anders sieht die sinnvolle Lösung aus — kleiner, konkreter, mit weniger beweglichen Teilen.

02 — Leistungsumfang

Was enthalten ist

  • Prüfung gegen WCAG 2.1 Level AA, automatisiert und von Hand
  • Tastaturbedienbarkeit über den gesamten Ablauf, inklusive Formularen
  • Kontraste, Schriftgrößen und Fokusdarstellung
  • Sinnvolle Alternativtexte und korrekte Überschriftenstruktur
  • Formulare mit Beschriftungen und verständlichen Fehlermeldungen
  • Prüfbericht und Barrierefreiheitserklärung als Nachweis

03 — Ablauf

So läuft ein Barrierefreie Website-Projekt ab

  1. Prüfen

    Automatisierte Prüfung findet etwa ein Drittel der Probleme. Der Rest braucht manuelle Prüfung — Tastatur, Screenreader, Vergrößerung.

  2. Priorisieren

    Was blockiert die Nutzung, was ist ein Schönheitsfehler. In dieser Reihenfolge wird behoben.

  3. Beheben

    Umsetzung, meist in Design und Markup, seltener in der Funktionalität.

  4. Nachweisen

    Erneute Prüfung, Bericht und Barrierefreiheitserklärung für die Website.

Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir.

04 — Kosten

Aufwand und Laufzeit

Preis
Individuell nach Aufwand
Typische Laufzeit
3 bis 6 Wochen

Prüfung und Bericht; Behebung je nach Befund. Ein Fixpreis lässt sich erst nach dem Erstgespräch seriös nennen — schreibt uns kurz euer Vorhaben, und wir schicken einen Vorschlag, der zu Umfang und Aufwand passt.

Förderung

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.

05 — Fragen

Häufige Fragen

Was ist der häufigste Fehler?

Formulare ohne verknüpfte Beschriftungen und Bedienelemente, die sich nicht mit der Tastatur erreichen lassen. Beides fällt niemandem auf, der mit der Maus arbeitet — und macht die Seite für andere unbenutzbar.

Reicht ein Barrierefreiheits-Overlay?

Nein. Diese Einblendungen beheben die zugrunde liegenden Probleme nicht und werden von Betroffenenverbänden überwiegend abgelehnt. Sie können sogar zusätzliche Hürden schaffen. Barrierefreiheit entsteht im Markup, nicht in einer Ebene darüber.

Was passiert bei Verstößen?

Zuständig ist das Sozialministeriumservice. Verwaltungsstrafen bis 80.000 Euro sind vorgesehen. In der Anfangsphase wurde vor allem beraten statt gestraft, das ist aber keine Zusage für die Zukunft — Verfahren laufen bereits.

Wie lange dauert eine vollständige Prüfung?

Für eine mittelgroße Website ein bis zwei Wochen, abhängig von der Anzahl unterschiedlicher Seitentypen und interaktiver Elemente wie Formulare oder Filter.

Sind wir vom Barrierefreiheitsgesetz betroffen?

Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025 und betrifft vor allem Onlineangebote im Verbrauchergeschäft: Onlineshops, Buchungen, E-Ticketing, Bankdienstleistungen. Kleinstunternehmen unter zehn Mitarbeitenden und zwei Millionen Euro Umsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen — beim Vertrieb von Produkten nicht. Eine reine Informationsseite ohne Verkauf fällt in der Regel nicht darunter.

Betrifft das auch PDF-Dokumente auf der Website?

Ja, wenn sie zentrale Informationen enthalten — etwa Preislisten oder Formulare zum Download. Auch PDFs müssen dann mit Struktur und Alternativtexten versehen sein.

Arbeitet ihr auch in Innsbruck?

Ja. Wir arbeiten aus dem Mühlviertel für Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Der Großteil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Videocalls und geteilte Dokumente — das spart beiden Seiten Fahrzeit. Wo ein Termin vor Ort sinnvoll ist, kommen wir. Für Innsbruck und den Bezirk Innsbruck gilt das genauso.

Wie schnell könnt ihr starten?

Nach dem Erstgespräch und der Freigabe des Angebots üblicherweise innerhalb von zwei bis vier Wochen. Die Umsetzung selbst dauert dann 3 bis 6 Wochen.

Was kostet eine barrierefreie Website in Innsbruck?

Das lässt sich pauschal nicht seriös beantworten — der Preis hängt vom Umfang eures Vorhabens ab, nicht vom Standort. Prüfung und Bericht; Behebung je nach Befund. Schreibt uns kurz, worum es geht, und ihr bekommt einen Vorschlag, der zu eurem Fall passt. Regionale Aufschläge gibt es bei uns ohnehin nicht.

Nächster Schritt

Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.

Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.