Individualsoftware · Branche

Individualsoftware für Landwirtschaftsbetriebe

Software für den Fall, in dem Standardlösungen nicht passen — und die Tabelle, die den Betrieb zusammenhält, an ihre Grenze kommt. Bei Landwirtschaftsbetrieben heißt das konkret: Direktvermarktung bindet Zeit, die in der Saison fehlt — genau dort setzt ein solches Projekt an.

Angebot nach Anfrageab 8 Wochen bis zur ersten VersionLandwirtschaftsbetriebe
Kurz gesagt

Individualsoftware für Landwirtschaftsbetriebe löst ein konkretes Problem: Direktvermarktung bindet Zeit, die in der Saison fehlt. Ein Projekt dauert üblicherweise ab 8 Wochen bis zur ersten Version, der Preis hängt vom Umfang ab und wird nach einem kurzen Erstgespräch vorgeschlagen — nicht pauschal für die ganze Branche.

01 — Ausgangslage

Warum Landwirtschaftsbetriebe das brauchen

  • Direktvermarktung bindet Zeit, die in der Saison fehlt
  • Bestellungen kommen über Telefon, WhatsApp und Zettel
  • Förderdokumentation ist aufwendig

Irgendwann hält eine gewachsene Tabellenlandschaft den Betrieb zusammen. Sie kennt nur eine Person, sie hat keine Rechte, keine Historie und keine Sicherung.

02 — Anwendung

Individualsoftware im Alltag eines Landwirtschaftsbetrieb

Beispielszenario

Ein einfacher Bestellshop mit Abholzeitfenstern ersetzt die Zettelwirtschaft am Hoftelefon — und zeigt, was gerade verfügbar ist.

  • Anforderungsaufnahme mit den Leuten, die damit arbeiten werden
  • Umsetzung in kleinen, nutzbaren Schritten statt als Großprojekt
  • Übernahme der bestehenden Daten aus Tabellen und Altsystemen
  • Rollen und Rechte, Protokollierung und Sicherung von Anfang an
  • Anbindung an eure bestehenden Systeme statt einer weiteren Insel
  • Dokumentation und Quellcode, der euch gehört

03 — Ablauf

Wie ein Projekt läuft

  1. Ablauf verstehen

    Wir schauen zu, wie heute gearbeitet wird. Das deckt regelmäßig Anforderungen auf, die niemand genannt hätte.

  2. Kleinste nutzbare Version

    Was ist das kleinste Stück, das im Alltag schon hilft? Damit wird begonnen.

  3. Ausbauen

    In Schritten von zwei bis vier Wochen, jeweils mit etwas, das ihr benutzen könnt.

  4. Übergeben

    Dokumentation, Einschulung, Quellcode. Ihr sollt nicht an uns gebunden sein.

04 — Kosten

Aufwand und Laufzeit

Preis
Individuell nach Aufwand
Typische Laufzeit
ab 8 Wochen bis zur ersten Version

Typischer Einstieg für eine erste nutzbare Version. Ein Fixpreis lässt sich erst nach dem Erstgespräch seriös nennen — schreibt uns kurz euer Vorhaben, und wir schicken einen Vorschlag, der zu Umfang und Aufwand passt.

Förderung

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.

05 — Fragen

Häufige Fragen

Wann lohnt sich eigene Software gegenüber Standardsoftware?

Wenn euer Ablauf ein echter Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardsoftware nur zu siebzig Prozent passt und der Rest in Handarbeit endet, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer die Entwicklung über wenige Jahre übersteigen. Wenn es nur um Bequemlichkeit geht, ist Standardsoftware billiger.

Läuft das auf unseren eigenen Servern oder in der Cloud?

Beides ist möglich. Für die meisten Betriebe ist eine Cloud-Lösung wartungsärmer; wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen, richten wir es auf eigener Infrastruktur ein.

Können wir mit einer Tabelle anfangen?

Oft ja, und das ist ein guter Test. Wenn die Tabelle den Ablauf abbildet und nur an Mehrbenutzerfähigkeit, Rechten oder Datenmenge scheitert, ist die Anforderung klar und das Projekt kalkulierbar.

Wem gehört der Quellcode?

Euch, vollständig, ab Bezahlung. Das steht im Vertrag. Ihr könnt damit zu jedem anderen Entwickler gehen — das ist der Punkt.

Was, wenn wir während der Entwicklung neue Anforderungen entdecken?

Das ist normal und eingeplant, weil in kleinen Schritten gearbeitet wird. Eine neue Anforderung wird in den nächsten Schritt aufgenommen, statt das ganze Projekt aufzuhalten.

Lohnt sich ein Onlineshop für Direktvermarktung?

Ein vollwertiger Shop mit Versand oft nicht. Eine Bestellseite mit Abholzeitfenstern dagegen fast immer — sie ersetzt Telefonate, verhindert Doppelbestellungen und zeigt aktuelle Verfügbarkeit.

Wie erreichen wir Stammkunden zur Saison?

Über eine einfache Verteilerliste mit Zustimmung. Eine Nachricht, wenn die Erdbeeren reif sind oder die Fleischpakete verfügbar sind, wirkt in der Direktvermarktung stärker als jede Anzeige.

Rechnet sich Individualsoftware für einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb?

Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Landwirtschaftsbetrieben ist der Ansatzpunkt meist Bestellannahme über Website mit Abholzeitfenstern. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.

Nächster Schritt

Wir schauen uns eure Ausgangslage an.

Erzählt uns, was heute Zeit frisst. Daraus entsteht eine Einschätzung mit Aufwand und Nutzen — und erst danach ein Angebot.