Individualsoftware · Branche

Individualsoftware für Arztpraxen

Software für den Fall, in dem Standardlösungen nicht passen — und die Tabelle, die den Betrieb zusammenhält, an ihre Grenze kommt. Bei Arztpraxen heißt das konkret: Das Telefon ist zwischen acht und zehn Uhr durchgehend besetzt — genau dort setzt ein solches Projekt an.

Angebot nach Anfrageab 8 Wochen bis zur ersten VersionArztpraxen
Kurz gesagt

Individualsoftware für Arztpraxen löst ein konkretes Problem: Das Telefon ist zwischen acht und zehn Uhr durchgehend besetzt. Ein Projekt dauert üblicherweise ab 8 Wochen bis zur ersten Version, der Preis hängt vom Umfang ab und wird nach einem kurzen Erstgespräch vorgeschlagen — nicht pauschal für die ganze Branche.

01 — Ausgangslage

Warum Arztpraxen das brauchen

  • Das Telefon ist zwischen acht und zehn Uhr durchgehend besetzt
  • Rezeptbestellungen und Terminwünsche laufen über dieselbe Leitung
  • Nichterscheinen ohne Absage kostet Behandlungszeit

Irgendwann hält eine gewachsene Tabellenlandschaft den Betrieb zusammen. Sie kennt nur eine Person, sie hat keine Rechte, keine Historie und keine Sicherung.

02 — Anwendung

Individualsoftware im Alltag einer Arztpraxis

Beispielszenario

Rezeptbestellungen laufen über ein Formular. Damit fällt ein erheblicher Teil der Vormittagsanrufe weg — ohne dass jemand weniger erreicht wird.

  • Anforderungsaufnahme mit den Leuten, die damit arbeiten werden
  • Umsetzung in kleinen, nutzbaren Schritten statt als Großprojekt
  • Übernahme der bestehenden Daten aus Tabellen und Altsystemen
  • Rollen und Rechte, Protokollierung und Sicherung von Anfang an
  • Anbindung an eure bestehenden Systeme statt einer weiteren Insel
  • Dokumentation und Quellcode, der euch gehört

03 — Ablauf

Wie ein Projekt läuft

  1. Ablauf verstehen

    Wir schauen zu, wie heute gearbeitet wird. Das deckt regelmäßig Anforderungen auf, die niemand genannt hätte.

  2. Kleinste nutzbare Version

    Was ist das kleinste Stück, das im Alltag schon hilft? Damit wird begonnen.

  3. Ausbauen

    In Schritten von zwei bis vier Wochen, jeweils mit etwas, das ihr benutzen könnt.

  4. Übergeben

    Dokumentation, Einschulung, Quellcode. Ihr sollt nicht an uns gebunden sein.

04 — Kosten

Aufwand und Laufzeit

Preis
Individuell nach Aufwand
Typische Laufzeit
ab 8 Wochen bis zur ersten Version

Typischer Einstieg für eine erste nutzbare Version. Ein Fixpreis lässt sich erst nach dem Erstgespräch seriös nennen — schreibt uns kurz euer Vorhaben, und wir schicken einen Vorschlag, der zu Umfang und Aufwand passt.

Förderung

Für Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich mehrere Förderschienen, etwa KMU.DIGITAL oder die aws-Digitalisierungsförderung. Ob und in welcher Höhe eine davon aktuell für euer Vorhaben infrage kommt, prüfen wir individuell mit euch. Aktuelle Bedingungen: kmudigital.at, aws.at.

05 — Fragen

Häufige Fragen

Was, wenn wir während der Entwicklung neue Anforderungen entdecken?

Das ist normal und eingeplant, weil in kleinen Schritten gearbeitet wird. Eine neue Anforderung wird in den nächsten Schritt aufgenommen, statt das ganze Projekt aufzuhalten.

Was passiert, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?

Ihr habt Code, Dokumentation und Zugänge. Wir setzen bewusst auf verbreitete Technologien, damit ein Wechsel möglich ist, ohne dass jemand alles neu bauen muss.

Wem gehört der Quellcode?

Euch, vollständig, ab Bezahlung. Das steht im Vertrag. Ihr könnt damit zu jedem anderen Entwickler gehen — das ist der Punkt.

Wie viele Nutzer verträgt so ein System?

Das hängt von der Architektur ab, die wir entsprechend eurem erwarteten Wachstum planen — von wenigen Nutzern im eigenen Betrieb bis zu mehreren Hundert über mehrere Standorte.

Können wir mit einer Tabelle anfangen?

Oft ja, und das ist ein guter Test. Wenn die Tabelle den Ablauf abbildet und nur an Mehrbenutzerfähigkeit, Rechten oder Datenmenge scheitert, ist die Anforderung klar und das Projekt kalkulierbar.

Ist das mit dem Datenschutz im Gesundheitsbereich vereinbar?

Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, deshalb gelten strengere Anforderungen: europäische Verarbeitung, Auftragsverarbeitungsvertrag, Verschlüsselung, enge Löschfristen und Zugriff nur für berechtigte Personen. Wir bauen entsprechend — ein Terminsystem, das nur Name und Terminart kennt, ist datenschutzrechtlich unproblematischer als eines, das Symptome erfasst.

Ersetzt das die Ordinationshilfe am Telefon?

Nein, es entlastet sie. Der Anteil an Anrufen, der reine Terminvergabe und Rezeptbestellung ist, liegt in vielen Praxen bei mehr als der Hälfte. Genau dieser Teil lässt sich verlagern — für alles andere bleibt mehr Zeit.

Wie senken wir Nichterscheinen?

Erinnerung 24 Stunden vorher plus eine kurze am Terminmorgen, jeweils mit einfacher Absagemöglichkeit. Wer leicht absagen kann, sagt ab — und der Termin wird neu vergeben, statt leer zu bleiben.

Rechnet sich Individualsoftware für eine kleine Arztpraxis?

Das hängt an drei Zahlen: wie oft der betroffene Ablauf vorkommt, wie lange er dauert und was eine Stunde bei euch kostet. Bei Arztpraxen ist der Ansatzpunkt meist Terminvergabe online mit Terminarten und Dauer. Wir rechnen das vor dem Angebot mit euren Zahlen durch — und sagen es, wenn es sich nicht lohnt.

Nächster Schritt

Reden wir kurz darüber, ob sich das bei euch rechnet.

Ein Gespräch von zwanzig Minuten reicht meistens, um zu klären, ob ein Projekt Sinn hat. Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Angebot, das niemand braucht.